The IT Circle: Interview mit Fuki, Lead Cloud & IT bei Skello
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In diesem Gespräch erzählt Fuki von seiner Reise vom Entwickler und DevOps zum führenden Cloud- und IT-Unternehmen unter Skello. Er erklärt, dass die IT bei einer Skalierung flexibel bleiben muss, warum der Einblick in die SaaS-Nutzung sowohl für die Einhaltung von Vorschriften als auch für die Sicherheit unerlässlich ist und wie Automatisierung (Bereitstellung, Deprovisionierung) dazu beiträgt, die IT vom „Support“ zum strategischen Geschäftspartner zu machen. In Bezug auf KI ist er pragmatisch: Der Wert liegt darin, Zeit zu sparen und die Bemühungen neu zu fokussieren, nicht in „KI um der KI willen“. Mit Blick auf die Zukunft ist Fuki davon überzeugt, dass die Zukunft der IT Führungskräften gehört, die technisches Fachwissen mit starker Kommunikation kombinieren, um Unternehmensführung und Sicherheit in klare Geschäftsergebnisse umzusetzen.
Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der 2025 in der IT anfängt?
Beginnen Sie damit, Ihre Umgebung zu verstehen. Die IT in einem großen Unternehmen, einem mittelständischen Unternehmen und einem Startup ist völlig unterschiedlich. Bei einer Skalierung müssen Sie viele Hüte tragen: Benutzerunterstützung (L1/L2), Prävention und Schulung, Ticketverkauf, aber auch Infrastruktur, WLAN und Sicherheit. Sie müssen wissen, wann Sie Probleme selbst lösen müssen und wann Sie die richtigen Anbieter hinzuziehen müssen. Mit dem Wachstum des Unternehmens steigen die Erwartungen, insbesondere in Bezug auf Compliance und Sicherheit bei der Zusammenarbeit mit Unternehmenskunden. Vielseitig zu sein ist unerlässlich.
💡 „Bei einem Scale-Up musst du viele Hüte tragen. Bei der IT geht es nicht nur um die Behebung von Problemen, sondern auch um Prävention, Sicherheit und die Unterstützung des Geschäftsbetriebs.“
Auf welches IT-Projekt sind Sie am meisten stolz oder das hat Sie am meisten herausgefordert?
Ich begann als Entwickler und wechselte dann zu DevOps und Cloud Engineering, bevor ich die Leitung der Infrastruktur und IT bei Skello übernahm. Eines meiner Hauptziele war es, die Art und Weise zu ändern, wie IT wahrgenommen wird. Allzu oft wird die IT als „das Team, das Kabel repariert“ angesehen. Bei Skello haben wir die IT als strategischen Partner neu positioniert: Er ist vollständig in das Onboarding mit der Personalabteilung integriert, für die Sichtbarkeit und Einhaltung von SaaS-Richtlinien verantwortlich und trägt zur Kostenoptimierung bei. Mit Corma, haben wir sich wiederholende Aufgaben wie die Kontobereitstellung automatisiert, sodass wir uns auf strategischere Themen konzentrieren konnten. Ich bin besonders stolz darauf, im gesamten Unternehmen eine EDR-Lösung einzusetzen. Sie gab uns einen stärkeren Endpunktschutz und einen vollständigen 360°-Überblick über die SaaS-Nutzung und die Geräte.
💡 „ES geht nicht nur darum, HDMI-Kabel zu reparieren. Mit Transparenz, Automatisierung und Kommunikation wird die IT zu einem strategischen Partner, der Sicherheit, Compliance und Geschäftswachstum vorantreibt.“
Wie baut man eine Kultur auf, die Produktivität und Sicherheit in Einklang bringt?
Wir fördern das Experimentieren, aber in einem sicheren Rahmen. Das bedeutet, Sicherheitsagenten auf Geräten einzusetzen, Backups und Rollbacks zu planen und genau zu überwachen. Ich habe meine DevOps-Überwachungskultur in die IT eingebracht: So wie Sie die CPU oder die Verfügbarkeit in der Cloud überwachen, überwachen wir jetzt den „Zustand“ des Informationssystems von Skello — Geräte, Anwendungen, Lizenzen und Nutzung. Tools wie Corma ermöglichen es uns, alles zu inventarisieren und abzubilden, was uns hilft, proaktiv zu handeln.
Warum ist Sichtbarkeit so wichtig?
Sichtbarkeit ist die Grundlage sowohl für Compliance als auch für Sicherheit. Unser Datenschutzbeauftragter (DPO) und unser leitender Dateningenieur kümmern sich um die Unternehmensführung, aber die IT-Abteilung kümmert sich um die Zugriffsrechte und den Endpunktschutz. Wir müssen sicherstellen, dass die Kundendaten auch dann sicher sind, wenn ein Laptop verloren geht oder gestohlen wird. Echte Transparenz erfordert funktionsübergreifende Zusammenarbeit und ständige Kommunikation. Tools wie Corma geben uns konkrete Einblicke, die wir mit anderen Teams teilen können. So wird die IT-Abteilung zu einem vertrauenswürdigen Berater.
💡 „Echte Transparenz erfordert die Zusammenarbeit zwischen IT, Daten und Compliance. Nur dann können Sie sensible Daten schützen und die IT zu einem vertrauenswürdigen Berater machen.“
Was sind Best Practices für die IT-Kommunikation mit dem Rest des Unternehmens?
Die Kommunikation ist im Laufe der Zeit gereift. Am Anfang war es meistens ad hoc auf Slack. Jetzt haben wir alle zwei bis drei Wochen Governance-Rituale mit den DPO-, IT-, Cloud- und Datenteams. Diese strukturierten Foren helfen uns dabei, Ziele zu teilen, Roadmaps aufeinander abzustimmen und Silos zu vermeiden. Sie machen die IT sichtbarer und rechenschaftspflichtiger.
Wie sieht die Zukunft der Rolle in fünf Jahren aus?
Bei Scale-ups hängt die Zukunft der IT von Synergien mit anderen Teams und der Unterstützung durch die Führung ab. Die IT-Abteilung bietet immer Unterstützung, ist aber auch eine Expertenfunktion, die Geschäfte ermöglichen und das Vertrauen der Kunden stärken kann. IT-Führungskräfte müssen lernen, Investitionen geschäftlich zu rechtfertigen. Die Aussage „Wir brauchen Endpunktsicherheit, um Unternehmensprüfungen zu gewinnen und größere Geschäfte abzuschließen“ ist viel aussagekräftiger als „wir brauchen ein Antivirenprogramm“.
💡 „Die IT-Führungskraft von morgen wird sowohl ein technischer Experte als auch ein starker Kommunikator sein, der in der Lage ist, Unternehmensführung und Sicherheit in klare Geschäftsergebnisse umzusetzen.“
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