IT Glossary
MFA erhöht die Sicherheit durch mehrere Identitätsnachweise. Lernen Sie, wie MFA funktioniert, welche Methoden es gibt und warum es unverzichtbar ist.
May 25, 2026
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist ein Sicherheitsmechanismus, der von Nutzern mindestens zwei voneinander unabhängige Identitätsnachweise verlangt, bevor Zugriff gewährt wird. Diese Faktoren stammen aus drei Kategorien: Wissen (Passwort), Besitz (Smartphone, Hardware-Schlüssel) und Merkmal (Biometrie). Die Kombination mehrerer Faktoren erschwert Kontokompromittierungen erheblich.
Ein KMU aktiviert MFA auf seinem IdP: Bei einem Phishing-Angriff erhält der Angreifer das Passwort, scheitert aber am zweiten Faktor. ISO/IEC 27001:2022 und die NIS2-Richtlinie benennen MFA explizit als erwartete Sicherheitsmassnahme.
ISO/IEC 27001:2022 und NIS2 empfehlen MFA dringend. Für die meisten Auditoren ist das Fehlen ein wesentlicher Befund.
2FA ist eine Unterform von MFA mit genau zwei Faktoren. MFA bezeichnet zwei oder mehr.
Mit modernen Methoden (Push, Passkey) ist der Aufwand minimal.
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