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Eine Software Bill of Materials (SBOM) ist ein Inventar aller Komponenten einer Software. Inhalt und warum sie für die Lieferkettensicherheit zählt.
July 3, 2026
Eine Software Bill of Materials (SBOM) ist ein formales, maschinenlesbares Inventar aller Komponenten, Bibliotheken und Abhaengigkeiten, aus denen eine Software besteht. Wie eine Zutatenliste erlaubt sie Organisationen, genau zu verstehen, was in ihrer Software steckt, verwundbare Komponenten schnell zu erkennen und die Sicherheit und Compliance der Software-Lieferkette zu steuern.
Eine SBOM erfasst je Komponente mehrere Elemente: den Komponentennamen (etwa eine Open-Source-Bibliothek), die genau verwendete Version, den Lieferanten, der sie erstellt hat, und die Abhaengigkeitsbeziehung, ob direkt oder transitiv. Standardformate wie SPDX und CycloneDX machen sie maschinenlesbar und abfragbar.
Sie liefert ein vollstaendiges Inventar der Softwarekomponenten, damit Organisationen verwundbare Teile schnell finden und Lieferkettenrisiko und Compliance steuern koennen.
Gaengige maschinenlesbare Standards sind SPDX und CycloneDX, mit denen Tools SBOMs automatisch erzeugen, teilen und abfragen.
Eine SBOM inventarisiert Code-Komponenten, waehrend SaaS-Discovery die Apps und Anbieter im Stack inventarisiert. Beide gelten dem Grundsatz, dass man nicht absichern kann, was man nicht inventarisiert hat.