Die Corma-Integration für Ironclad stellt Ironclad-Konten unter die Access Governance von Corma: Die IT steuert, wer Verträge einsehen, bearbeiten, freigeben oder verwalten darf, und entzieht diesen Zugriff, wenn Personen die Rolle wechseln oder das Unternehmen verlassen. Ironclad ist eine cloudbasierte Plattform für Contract Lifecycle Management (CLM). Rechtsabteilungen und Fachbereiche erstellen, verwalten, verhandeln und speichern damit Verträge digital. Die Plattform vereinfacht Vertragsprozesse, vom Entwurf über Freigaben bis zur E-Signatur und zum finalen Abschluss.
Wo stösst die Zugriffsverwaltung für Ironclad ohne Integration an ihre Grenzen?
Wenn Unternehmen ihre Rechts- und Einkaufsprozesse ausbauen, wird Ironclad zum zentralen System für sensible Vertragsdaten. Die Zugriffskontrolle entscheidet, wer welche Vereinbarung sehen und bearbeiten darf.
- Manuelle Provisionierung bremst juristische Abläufe: Ohne Automatisierung vergeben IT-Teams Zugriffe für Mitarbeitende aus Recht und Einkauf von Hand. Das verzögert die Vertragsbearbeitung.
- Zugriffe passen nicht zu Rollenwechseln: Sind HR-System und Identitätssysteme nicht verbunden, behalten Nutzer unter Umständen Zugriff auf Verträge und Verhandlungsabläufe, die nicht mehr zu ihrer Rolle passen.
- Ehemalige Mitarbeitende behalten Zugriff auf Rechtsdokumente: Ohne automatisiertes Offboarding können ausgeschiedene Mitarbeitende weiterhin sensible Verträge, NDAs und Einkaufsvereinbarungen abrufen.
- Zu weit gefasste Zugriffe erhöhen das rechtliche Risiko: Eine manuelle Rollenvergabe kann Nutzern mehr Zugriff geben als nötig und vertrauliche Vertragsdaten offenlegen.
- Wenig Transparenz über die Nutzung des Vertragssystems: Oft fehlt der Einblick, welche Ironclad-Nutzer aktiv sind. Dadurch lassen sich Lizenzen nur schwer optimieren und Governance-Regeln kaum durchsetzen.
Wie Corma die Zugriffskontrolle für Ironclad automatisiert
- Richtiger Zugriff ab dem ersten Tag: Corma stellt Ironclad-Konten per automatisierter Provisionierung aus den Daten von HR-System und Identity Provider bereit. So erhalten Nutzer zum Start die passenden Berechtigungen.
- Offboarding und Entzug von Zugriffen: Verlässt jemand das Unternehmen oder wechselt die Rolle, übernimmt Corma die Deprovisionierung automatisch. Das verhindert unbefugte Eingriffe in Verträge und juristische Abläufe.
- Rollenbasierte Zugriffe: Berechtigungen bleiben mit den Rollen in der Organisation synchron, sodass Nutzer nur auf die Vertragsdaten zugreifen, die für ihre Aufgaben relevant sind, gemäss dem Prinzip der geringsten Rechte.
- Lückenlose Aufzeichnung aller Zugriffsänderungen: Jede Provisionierung, jede Änderung und jeder Entzug wird in einem Audit-Trail protokolliert, der die Anforderungen von SOC 2, DSGVO und ISO 27001 unterstützt.
- Zentrale Übersicht über die Nutzung von Ironclad: Corma führt HR-Daten, Informationen aus dem Identity Provider und die Aktivität in Ironclad in einem Dashboard zusammen. So erkennen Organisationen inaktive Nutzer und optimieren die Verteilung der Lizenzen.
Einen breiteren Überblick über das Tool bietet die Übersicht zur Ironclad-Integration.
Wer profitiert am meisten von der Corma-Integration für Ironclad?
- Rechts- und Einkaufsteams, die Vertragserstellung, Prüfung, Freigaben, Lieferantenverträge und Verhandlungen steuern.
- Finanzteams, die vertragliche Verpflichtungen und Freigaben im Blick behalten.
- IT-Administratoren, die SaaS-Zugriffe über juristische Tools hinweg verwalten.
- Security- und Compliance-Teams, die einen kontrollierten Zugriff auf sensible Rechtsdaten benötigen.
Häufige Fragen
Wie verbindet sich Corma mit Ironclad?
Sobald Ironclad und Ihr Identity Provider verbunden sind, beginnt Corma mit der Synchronisierung der Zugriffsdaten und wendet Ihre Regeln für Provisionierung und Offboarding auf die Ironclad-Konten an.
Brauchen wir für die Einführung Unterstützung aus der Entwicklung?
Nein. Corma nutzt vorgefertigte Konnektoren, eine individuelle Entwicklung ist nicht nötig.
Wie wird die Datensicherheit bei der Integration gewährleistet?
Alle Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt und auf AWS in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union gehostet. Geschützt werden sie durch Sicherheitsstandards, die nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert sind, und durch eine strenge Governance.
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