Die Corma-Integration für Docker stellt Docker-Konten unter die Zugriffs-Governance von Corma: Die IT weiss, wer auf Container-Registries, Images und Deployment-Umgebungen zugreifen kann, und entzieht diese Zugriffe, wenn Personen die Rolle wechseln oder das Unternehmen verlassen. Docker ist eine Plattform, mit der Entwickler und DevOps-Teams Anwendungen in schlanken Containern erstellen, paketieren und ausführen. Diese Container standardisieren Softwareumgebungen. Dadurch lassen sich Anwendungen leichter und einheitlich in Entwicklung, Test und Produktion bereitstellen.
Wo stösst die Verwaltung von Docker-Zugriffen ohne Integration an Grenzen?
Mit der wachsenden Nutzung von Docker in Engineering-Organisationen reicht der Zugriff oft über die zentralen Infrastruktur-Teams hinaus, bis zu Entwicklern, Platform Engineers und CI/CD-Systemen. Damit wird Docker zu einer kritischen Ebene der Software-Delivery-Pipeline, in der strenge Zugriffskontrolle und Governance unverzichtbar sind.
- Manuelle Benutzerverwaltung erhöht den operativen Aufwand: Ohne Automatisierung muss die IT Docker-Benutzerzugriffe, Rollen und Berechtigungen in mehreren Umgebungen von Hand verwalten. Mit wachsender Grösse wird das immer schwieriger.
- Zugriffe passen nicht zur aktuellen Rolle: Sind Identitäts- und HR-Systeme nicht synchronisiert, behalten Benutzer nach einem Rollenwechsel unter Umständen erweiterte Zugriffe auf Container-Umgebungen.
- Ehemalige Mitarbeitende behalten Systemzugriff: Ohne automatisiertes Offboarding erreichen ehemalige Mitarbeitende womöglich weiterhin Container-Registries, Images oder Deployment-Umgebungen. Das schafft ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
- Zu weit gefasste Infrastrukturzugriffe: Entwickler sammeln womöglich mehr Berechtigungen an, als sie brauchen. Das erhöht das Risiko unbeabsichtigter Änderungen in der Produktion oder in CI/CD-Pipelines.
- Wenig Einblick in Nutzung und Zugriffsmuster: Ohne klaren Überblick, wer Docker-Ressourcen aktiv nutzt, lassen sich Zugriffe nur schwer optimieren und das Prinzip der geringsten Rechte kaum durchsetzen.
Wie Corma die Zugriffskontrolle für Docker automatisiert
- Automatisierte Provisionierung ab dem Onboarding: Corma vergibt Docker-Zugriffe auf Basis von HR-Daten und Daten des Identity Providers per automatisierter Provisionierung. So erhalten Entwickler ab dem ersten Tag die richtigen Berechtigungen.
- Entzug der Zugriffe beim Offboarding: Verlässt eine Person das Unternehmen, widerruft Corma ihre Docker-Zugriffe in allen verbundenen Umgebungen. Das verhindert verwaiste Konten und nicht mehr zugeordnete Zugangsdaten.
- Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Berechtigungen bleiben an den Aufgabenbereichen ausgerichtet. Benutzer erreichen nur die Container-Umgebungen und Ressourcen, die für ihre Aufgaben relevant sind.
- Vollständiger Audit-Trail aller Zugriffsänderungen: Jede Provisionierung, jede Rechteänderung und jede Deaktivierung wird erfasst. Das unterstützt die Anforderungen von SOC 2, DSGVO und ISO 27001 sowie Access-Review-Kampagnen.
- Einheitlicher Überblick über alle Docker-Umgebungen: Corma führt HR-Daten, Informationen aus dem Identity Provider und Docker-Zugriffsprotokolle in einem Dashboard zusammen. So erkennen Teams inaktive Benutzer und übermässige Berechtigungen.
Mehr zu Lizenzplätzen und Ausgaben finden Sie im Docker-Lizenzmanagement und im Docker-Kostenmanagement.
Wer profitiert am meisten von der Corma-Integration für Docker?
- IT-Administratoren, die Infrastrukturzugriffe in containerisierten Umgebungen verwalten.
- DevOps- und Platform Engineers, die sicheren und kontrollierten Zugriff auf CI/CD- und Deployment-Systeme brauchen.
- Security-Teams, die das Prinzip der geringsten Rechte in Entwicklungs- und Produktionsumgebungen durchsetzen.
- HR-Teams, die Onboarding und Offboarding für Engineering-Teams automatisieren.
Häufige Fragen
Wie verbindet sich Corma mit Docker?
Sobald Corma mit Docker und Ihrem Identity Provider verbunden ist, beginnt die Synchronisierung, und Ihre Regeln für Provisionierung und Offboarding gelten für Docker-Konten.
Brauchen wir Unterstützung aus dem Engineering für die Einführung?
Nein. Corma nutzt vorgefertigte Konnektoren. Eigene Entwicklung oder laufende Wartung entfallen damit.
Wie wird die Sicherheit bei der Integration gewährleistet?
Alle Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt und auf AWS in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union gehostet. Corma ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert und setzt strenge Zugriffskontrollen um.
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